Vater werden ist nicht schwer …

X* (Name geändert), die Mutter meines Sohnes, lernte ich im Dezember 1987 kennen. Meine Schwester war zu der Zeit ihre beste Freundin und hatte sich mit X* (Name geändert)  im Kölner Treff, in der Altstadt verabredet. Es war kurz vor Silvester, mit Marion war mal wieder endgültig Schluss und als Heike mich fragte, ob ich mitgehen will, brauchte ich nicht lange zu überlegen. Dass dieser Abend mein weiteres Leben beeinflussen sollte, konnte ich da natürlich noch nicht wissen.[weiterlesen]

Im ansonsten immer gut gefüllten Treff war nichts los. Klar, zwei Tage vor Silvester ruhen sich die Leute noch von der Weihnachtsvöllerei aus, machen Einkäufe, oder planen ihre bevorstehende Silvester Party.

Man kann wirklich nicht sagen, dass es bei X* (Name geändert) und mir Liebe auf den ersten Blick. Im Gegenteil, ich machte meine Sprüche, auf die sie aber gar nicht reagierte und wenn ich etwas von meinen Problemen mit Marion erzählte, verdrehte sie die Augen. Von ihr kam, wenn überhaupt, etwas Abfälliges über andere Leute, vorzugsweise Männer, die Heike und sie kannten und wo ich dann nicht mitreden konnte, bzw. wollte.

Es ist sicher nicht übertrieben, wenn ich sage, dass X* (Name geändert) und meine Schwester einen gewissen Ruf in der Altstadt genossen und in der Zeit auch beide keine festen Beziehungen wollten. Das heißt nicht, dass sie ständig wechselnde Partner hatten, sie flirteten gerne, so wie ich und tausende andere Menschen das auch gerne getan haben. Man lebt schließlich nur einmal und ist auch nur einmal jung.

Die einzige Gemeinsamkeit, die wir an diesem Abend entdeckten, war unser gleicher Geburtstag. X* (Name geändert) war/ist allerdings 2 Jahre älter, als ich.

Dementsprechend gingen wir auch ohne eine neue Verabredung, oder die Telefonnummern ausgetauscht zu haben, am Ende des Abends auseinander.

Ab und zu traf ich X* (Name geändert) dann in der Altstadt wieder, meistens mit meiner Schwester, in den damals beliebten Altstadt Kneipen „Kölner Treff“, „Martinswinkel“, „Klamotte“. Heike lernte in der Zeit ihren späteren Verlobten, Jürgen E. kennen. Ein super netter Kerl, der leider ein großes Problem mit, man könnte auch sagen ohne Alkohol hatte. Er wurde später dann zum Alkoholiker und verstarb 2009, mit gerade mal 52 Jahren an dieser Sucht.

Es kam aber auch vor, dass X* (Name geändert) mal in Zollstock war und dann auch meine Eltern besucht hat, mit denen sie sich ebenfalls schnell angefreundet hatte.

Wenn ich Zeit und Lust hatte gesellte ich mich auch dazu, allerdings nie in der AbsichtX* (Name geändert)  besser kennenlernen zu wollen. Sie war die Freundin von meiner Schwester und ich war eh in der Zeit noch viel zu sehr mit dem ständigen Hin und Her mit Marion beschäftigt, als dass ich auf eine neue Beziehung aus gewesen wäre. Trotzdem hatte sich mit der Zeit eine Art Katz- und Mausspiel zwischen X* (Name geändert) und mir entwickelt.

Ich muss gestehen, dass ich mich in dieser Zeit weder X* (Name geändert), noch Marion gegenüber korrekt verhalten habe. Statt reinen Tisch zu machen, machte ich es mir einfach und genoss die mir gebotenen Annehmlichkeiten. War mit Marion mal wieder „endgültig Schluss“, verbrachte ich die Zeit mit und bei X* (Name geändert) . Wurde mir das, was hin und wieder auch vorkam, zu viel, oder zickte sie wieder mal rum, bemühte ich mich um eine, aber diesmal wirklich allerletzte, Versöhnung mit Marion.

Das änderte sich erst 1990, mit Beginn meiner Tätigkeit für RCA. Ich war jetzt bei einem Major Anbieter und wollte auch privat jetzt endlich zur Ruhe kommen. Von Marion hatte ich schon lange nichts mehr gehört und im Gegensatz zu früheren Zeiten, spürte auch ich kein Verlangen mehr danach zu ihr Kontakt aufzunehmen. Mit X* (Name geändert) einigte ich mich auf eine, von uns so genannte, „Ärmchenbeziehung“. Das bedeutete, wir waren offiziell nicht zusammen, verbrachten aber auch schon mal ein Wochenende miteinander, an denen dann auch mehr passieren konnte bzw. auch ziemlich regelmäßig passierte. Andere Partner wären in der Zeit zwar auch möglich gewesen, aber davon machten wir keinen Gebrauch. Heute nennt man das „Friends with benefits“. Es war aber nicht das, was ich mir für meine Zukunft gewünscht hätte, zumal ich in der Familie und im Freundeskreis immer gesagt hatte, dass ich mit 30 verheiratet sein und das erste Kind haben möchte.

Ich war 29 und wenn ich dieses Ziel noch erreichen wollte, musste ich also Gas geben.

Wenn ich allerdings das Thema Partnerschaft bei X* (Name geändert) ansprach, wich sie mir entweder aus, oder schob mir den schwarzen Peter zu, in dem sie mir irgendwelche falschen Motive unterstellte. So werde ich z.B. nie den Satz vergessen, „das machst du ja eh nur, weil ich dir Weihnachten den 10-fach CD Wechsler fürs Auto geschenkt habe“. Materielle Werte haben mir nie etwas bedeutet. Im Gegenteil, meistens war ich derjenige, der in eine Beziehung „investiert“ hat. Bei X* (Name geändert) war das von Anfang an nicht nötig, sie hatte einen gut dotierten Job, lebte zu der Zeit noch bei ihren Eltern und konnte sich ein angenehmes Leben leisten.

Ihre Mutter war eine Seele von Mensch, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe. Sie gehörte zu der Sorte Frauen, die offen, herzlich und immer authentisch war. Bei ihr brauchte sich auch niemand zu verstellen. Abgesehen davon, dass sie es eh schnell bemerkt hätte, war das bei ihr auch überhaupt nicht nötig. Sie mochte mich und muss das X* (Name geändert) wohl auch desöfteren gesagt haben, was X* (Name geändert) aber nicht im Geringsten beeinflusste.

X* (Name geändert)Mutter starb, nach langer schwerer Krankheit, im Frühjahr 1989. Meine Eltern, Heike und ich waren bei ihrer Beerdigung, in der Woche vor unserem Geburtstag am 29. März. Weil wir nicht zum engsten Familienkreis gehörten, warteten wir vor der Trauerhalle. Als X* (Name geändert) uns sah, stürzte sie gleich auf uns zu und fiel uns weinend in die Arme. Vielleicht wollte sie uns so zeigen, dass wir jetzt ihre Familie waren. Mit ihrem Vater hatte sie gebrochen und noch Jahre später gab sie ihm die Schuld am Tod ihrer Mutter. Er muss wohl schon länger eine Freundin gehabt haben, was X* (Name geändert) als ursächlich für die schwere Erkrankung ihrer Mutter ansah. Ihr Vater soll später, nachdem mein Sohn auf der Welt war, noch ein paar üble Sprüche losgelassen haben, was dann dazu führte, dass X* (Name geändert)  die Straßenseite wechselte, wenn sie ihm zufällig in Dünnwald auf der Straße begegnete. Das hat sich bis heute nicht geändert und er hat seinen Enkel nie kennengelernt.

Nach dem Tod ihrer Mutter wurde X* (Name geändert) zunächst anhänglicher. Wir verbrachten viel Zeit miteinander, meistens bei ihr zu Hause. Sie war aufmerksam, super lieb, verwöhnte mich mit leckerem Essen und kuschelte sich an mich, wenn wir auf der Couch lagen und Filme gesehen haben. Ob ich es wollte oder nicht, sie machte mich zum Pascha. Welcher Mann würde das nicht gerne genießen? Trotzdem waren wir offiziell noch immer kein Paar, was aber mehr an X* (Name geändert) scheiterte. In einem Gespräch erzählte sie mir mal, dass sie sich zwischen Karriere und Familie entscheiden müsste und es vorziehen würde, ein sorgenfreies Leben zu führen. Sie fing ein Verhältnis mit dem Personalchef der Firma an, in der nicht nur sie, sondern auch ihr Vater schon viele Jahre beschäftigt waren, in der Hoffnung so nach „oben“ zu kommen, was aber letztendlich nicht funktionierte.

Mit meinen Eltern und mit meiner Schwester flog sie im Sommer 3 Wochen nach Fuerteventura, wodurch auch die Bindung zu ihnen noch enger wurde. Diesmal war es dann meine Mutter, die mir vorschwärmte, wie toll X* (Name geändert) doch wäre und sie sie auch für die geeignete Schwiegertochter hielt.

Ob das der Grund war, dass X* (Name geändert) irgendwann umdachte und sich doch für eine Familie und gegen die Karriere entschied weiß ich nicht. Wenn man von zwei so wichtigen Seiten wie der der Mütter lange genug zugeredet bekommt, kann das aber durchaus zu einer Änderung der eigenen Meinung führen. X* (Name geändert)  hatte meiner Ma erzählt, dass sich ihre Mutter ein Enkelkind von mir gewünscht hätte und irgendwann beschloss sie dann wohl, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.

1991 fiel Karneval (07.02. bis 13.02.) dem Golfkrieg zum Opfer. Das heißt, es wurde nicht groß gefeiert und es gab auch keinen Rosenmontagszug. X* (Name geändert) und ich verbrachten die Tage gemeinsam in ihrer Dünnwalder Wohnung, die sie zwischenzeitlich bezogen hatte. Genau genommen sind wir wohl die 5 Tage von Weiberfastnacht bis Rosenmontag gar nicht aus dem Bett gekommen und ich erinnere mich z.B. noch sehr genau, dass wir uns u.a. „Pretty Woman“ auf VHS angesehen haben. Ich hatte den Film, von dem ganz Deutschland sprach, als Pressekopie von einem Kunden bekommen und mit zu X* (Name geändert) genommen. Komisch, dass mir ausgerechnet dieser Film so im Gedächtnis hängengeblieben ist.

Im Mai musste ich wieder mal auf eine Tagung nach München, die über 3 Tage ging und von der ich erst samstags zurückkam. Diana hatte ich in der Zeit nach Karneval kaum gesehen, was mich aber nicht weiter beunruhigte, schließlich waren wir offiziell kein Paar.

Als ich bei meinen Eltern anrief, um mich „zurückzumelden“, sagte mir meine Ma, dass X* (Name geändert) nach mir gefragt hätte und ob ich nicht Lust hätte zu ihr zu fahren. Das Grinsen in ihrem Gesicht wusste ich da natürlich noch nicht zu deuten.

Ich fuhr also völlig unverrichteter Dinge zu X* (Name geändert), die mich leicht unterkühlt empfing.

Wir saßen auf ihrem Ecksofa auf Maximalabstand. Das heißt, sie in der einen, ich in der anderen Ecke, wie zwei Boxer, die, sobald der Gong ertönt, aufeinander einprügeln würden.

X* (Name geändert): „Kaffee?“
Ich: „ja, Kaffee wäre nett“

Sie ging in die Küche, kam kurz später mit zwei Tassen Kaffee zurück, von denen sie mir eine auf den Couchtisch stellte, um sich mit ihrer Tasse sofort wieder in ihre Ecke zu setzen.

X* (Name geändert): „ich muss dir was sagen“
Ich: „was denn, ist was passiert?“

Ich hatte so ziemlich mit allem gerechnet, aber ganz sicher nicht mit den Worten, die sie mir dann ins Gesicht schleuderte.

X* (Name geändert) „ICH bekomme ein Kind, du brauchst weder für mich, noch für das Kind zu bezahlen, ich gebe an „Vater unbekannt““.

PATSCH, die zwei Boxer waren aufeinander geprallt, ohne ihre Ecke verlassen zu müssen und der eine (X* (Name geändert), hatte den anderen (mich), mit einem präzisen Schlag klassisch ausgeknockt.

Ich versuchte die Fassung zurückzugewinnen und rang nach den in diesem Moment richtigen Worten, aber um es vorwegzunehmen, auch diesen Kampf verlor ich, zumindest wenn es nach X* (Name geändert) späterer Interpretation meiner Worte ging.

„meinst du nicht, dass das die falsche Reihenfolge ist?“, fragte ich sie, „normalerweise lernt man sich kennen, verliebt sich, verlobt sich, zieht zusammen, heiratet und dann kommen die Kinder.“

Später erzählte X* (Name geändert) jedem, dass ich ihr mit diesen Worten versucht hätte eine Abtreibung einzureden, auch wenn sie diese Auslegung exklusiv für sich hatte.

Als ich merkte, dass ein vernünftiges Gespräch nicht möglich war, habe ich ihr gesagt, dass ich das Ganze jetzt erstmal sacken lassen müsse und deshalb ein paar Runden um den Block fahren würde.

Ich setzte mich also ins Auto und fuhr völlig planlos durch die Gegend, bis ich, wie von Zauberhand gesteuert, auf dem Weg nach Zollstock war. Ein Navi gab es damals noch nicht, zumindest kein elektronisch gesteuertes. Wenn man Glück hatte, saß jemand auf dem Beifahrersitz, der die riesigen Falk Pläne nicht nur unfallfrei entfalten, sondern sogar lesen konnte. Bei einem Außendienstler sitzt allerdings nur sehr selten ein Beifahrer mit im Auto, schlimmstenfalls ist es ein Vorgesetzter, der mal wieder ein paar Kunden persönlich kennenlernen will. In den 90-iger Jahren musste man die Fahrzeit auch noch mit Gesprächen überbrücken. Das änderte sich mit Einführung der Handys. Dann saß Kollege Chef, vom Stamm der Wichtigen, nur noch telefonierend neben mir und manchmal waren die Gespräche sogar so wichtig, dass er noch im Auto saß, wenn ich schon mit dem Kunden den ersten Kaffee getrunken hatte.

In Zollstock angekommen, ging ich gleich zu meinen Eltern, um auch ihnen die frohe Botschaft zu verkünden. Ich stand noch nicht ganz in der Küche, in der meine Ma, mein Dad und meine Schwester am Tisch saßen, als meine Ma mir schon strahlend um den Hals fiel und mir mit ihren Freudentränen das ohnehin schon verschwitze T-Shirt endgültig durchnässte. Sie war, wie der Rest meiner und X* (Name geändert) Familie schon informiert und meine Aufgabe bestand jetzt nur noch darin, ihnen X* (Name geändert) Willen einigermaßen schonend beizubringen.

„X* (Name geändert) will „Vater unbekannt“ angeben und das Kind für sich alleine“. Warum lange um den heißen Brei reden. Die Freudentränen meiner Ma trockneten in Sekunden und wichen einem ungläubigen, entgeistertem Blick, mein Vater und meine Schwester machten sich gleich eine Zigarette an und es herrschte eine mir endlos vorkommende, gespenstische Stille.

Nach und nach haben ich ihnen dann von meinem Gespräch mit Diana berichtet. Wäre das Ganze am 1. April gewesen, sie hätten mir kein Wort geglaubt. Es ist in unserer Familie höchst selten, vielleicht abgesehen von meinem Dad, dass geschwiegen wird. In dem Moment war es so, weil keinem die richtigen Worte einfielen.

„Ich fahre jetzt wieder nach Dünnwald und rede nochmal mit X* (Name geändert). Es ist auch mein Kind und dazu stehe ich auch. Mal sehen, was ich noch tun kann, um sie umzustimmen.“

Zurück bei X* (Name geändert) nahm ich sie in den Arm und wiederholte diese Worte, hatte aber nicht das Gefühl, dass sie davon beeindruckt war.

Spätestens nach dem Tod ihrer Mutter gab es für X* (Name geändert)  keine Graustufen, keine Alternativen und keine Kompromisse mehr. Hopp oder Top, ganz oder gar nicht. Das ist in manchen Lebenssituationen, in denen man eine Entscheidung treffen muss, vielleicht gar nicht verkehrt, in unserem Fall waren aber 2, bzw. genau genommen sogar 3 Personen involviert und es galt für alle die beste, vernünftigste Lösung zu finden.

„Ich möchte einen Mann, der um 16 Uhr von der Arbeit kommt, die Tasche in die Ecke stellt, sich mit dem Kind beschäftigt, mit uns zu Abend isst, mir danach beim Abwasch hilft, das Kind ins Bett bringt und den Rest des Abends für mich da ist“.

Sie wusste genau, dass ich dieser Mann nicht bin. Dafür hatte sie viel zu oft mitbekommen, dass ich im Prinzip 7 Tage die Woche, 24 Stunden pro Tag, für meine Kunden und die Firma erreichbar war. Die Company war längst zu meiner (zweiten) Familie geworden, die Kunden und Kollegen mein Freundeskreis. Für Beide wäre ich in dieser Zeit durchs Feuer gegangen.

Dementsprechend kläglich endete aber dadurch auch der Versuch einer Beziehung mit X* (Name geändert).

Es begann eine Eiszeit zwischen X* (Name geändert)  und mir. Nur meine Eltern und meine Schwester wurden über den weiteren Verlauf der Schwangerschaft informiert. Ab und zu gaben sie diese Infos an mich weiter, aber auch das wurde mit der Zeit immer weniger. Es vergingen Monate, in denen ich gar nichts mehr von ihr hörte, bis ich eines Tages einen Brief von ihr bekam, in dem sie ihre ganze Wut und Verachtung für mich zum Ausdruck brachte. Meine Ma hat diesen Brief heute noch, auch wenn weder sie, noch ich ihn jemals wieder erwähnt oder sogar verwendet haben. Er endete mit dem Satz:

„und jetzt fahr zur Hölle“.

Am Samstag, dem 19. Oktober 1991, bekam ich einen Anruf von meiner Ma.

„X* (Name geändert) ist im Krankenhaus, dein Kind kommt auf die Welt, du musst da hin“.

X* (Name geändert)  Schwester hatte einen Rundruf durch ihre Telefonliste gemacht und dabei, ich vermute heute noch, dass es versehentlich oder zumindest unbeabsichtigt war, die Nummer von meiner Ma gewählt.

Ob und mit wem ich ins Krankenhaus fuhr und wie es dann weiterging, erzähle ich in meiner nächsten Geschichte.

11 Kommentare zu “Vater werden ist nicht schwer …

  1. Mein lieber Manni, Du hast das Talent mich in Deine Geschichten reinzuziehen. Wenn ich lese, fühlt es sich so an, als wäre ich leibhaftig dabei. Klasse, einfach klasse. Danke

    • Manni Schmitz

      Vielen Dank, lieber Harry, das ist ein tolles Kompliment. Ich gebe mein Bestes, um das beizubehalten 🙂 Liebe Grüße 🙂

  2. Monika kail

    Immer wieder schön was von dir zu lesen und klasse etwas aus deinem Leben zu erfahren

    • Manni Schmitz

      Herzlichen Dank, liebe Monika 🙂 Darf ich fragen, wie Du zu meinem Blog gekommen bist, oder kenne ich Dich vielleicht unter einem anderen Namen? Liebe Grüße 🙂

  3. Lieber Manni…….Du hast eine faszinierende Art Deine Erlebnisse und Gefühle niederzuschreiben. Trotz dieser doch zutiefst emotionalen Erfahrungen bleibst Du für den Leser so wunderbar unbewertend. Die Erfahrungen und Schicksalsschläge machen mich ehrlich gesagt sehr sehr traurig. So langsam verstehe ich den Menschen Manni in seiner Depression zu verstehen. Schreibe bitte weiter….auch ich lese es sehr sehr gerne und ich weiss es hilft es mitzuteilen. Ich wünsche Dir so sehr ein Happy End für die Restzeit hier auf Erden unter uns. Uschi

    • Manni Schmitz

      Liebe Uschi, vielen herzlichen Dank für den tollen Kommentar. Eigentlich schreibe ich nur das auf, was ich in meinem Leben erlebt habe. Mein Gedächtnis ist in dem Moment Fluch und Segen zugleich. Manchmal wäre es mir lieber, ich könnte Dinge vergessen. Stattdessen tauchen sie immer wieder in meinen Gedanken auf und dann verwende ich sie in meinem Blog. Wenn ich auf mich selbst keine Rücksicht nehme und Dinge von mir preisgebe, die vielleicht nicht unbedingt für die Öffentlichkeit geeinigt sind, dann werde ich bestimmt auch keine Rücksicht auf die Menschen nehmen, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin. Das gefällt nicht jedem, aber es ist MEIN Blog und MEIN Leben und deshalb werde ich das auch in Zukunft so handhaben. Ich weiß nicht, was das Schicksal noch für mich vorgesehen hat, ob es ein happy End, ein großes, lautes, oder kurzes, leises Finale gibt, aber ich weiß ganz sicher, dass ich mich nicht mehr für andere verbiegen werde, nur um sie besser dastehen zu lassen, als sie es verdient haben. Liebe Grüße an Dich und nochmals DANKE

      • Lieber Manni,

        höchstwahrscheinlich fängt das Vergessen können bei Dir erst nach der Niederschrift hier an. Wenn man sich preisgibt und es mitteilt, also sich nicht mehr mit seinen Gedanken versteckt, kann es neue Wege öffnen. Ich finde es voll in Ordnung was Du schreibst, denn wir Kinder der 60 und 70 Jahre haben eine schöne Zeit erlebt, aber die Erziehung war nicht immer persönlichkeitsfördernd. Ich finde mich in einigen Schilderungen wieder und kann Dich sehr gut nachvollziehen. Schreib einfach so weiter, es ist sehr schön und interessant und ich glaube dieser Weg kann Dir weiterhelfen. LG Uschi

  4. Dass mir deine Schreibe gefällt, muss ich nicht wiederholen, lieber Manni.
    Und wenn diversen Zeitgenossen nicht passen sollte, was du schreibst, so ist das derart wurscht, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.
    Mir persönlich sind die Menschen am liebsten, die sich nicht verbiegen. Alles andere ist ohnehin sooo leicht zu durchschauen. Ich habe diesbezüglich ein besonders gutes “Auge”.
    Und all die Angeber und “Supertypen” sind im Inneren meist nur kleine Würstchen.

    • Manni Schmitz

      Danke schön, liebe Renate, Du weißt, wie viel mir Deine Meinung und Deine Kommentare bedeuten. Wir sind uns sehr ähnlich in unserer Denkweise und in unseren Ansichten.
      Liebe Grüße vom Rhein an den Ammersee

  5. Hallo Manni😉
    Wie du das alles so schreibst….
    beeindruckend!👍🏽
    Danke das du uns an deinem
    Leben teilhaben lässt.
    Ich freue mich immer wieder
    von dir zu lesen und
    ich hoffe auf weitere Geschichten.
    Ich wünsche dir für die Zukunft nur das Allerbeste,denn so ein liebes Menschenkind wie du hat es verdient!
    Knuddler😘

    • Manni Schmitz

      Vielen Dank Hexchen, Dein Kommentar berührt mich sehr und tut mir gut.
      Versprochen, ich werde mich auch weiterhin bemühen, dass Du meine treue Leserin bleibst.
      Liebe Grüße und dickes Drückerchen aus der schönsten Stadt der Welt :-*

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